Goldmarkereinlage in die Prostata

In Kooperation mit der Saphir-Strahlenklinik  bieten wir die perineale Einlage von Goldmarkern in die Prostata oder Rezidive an.
Dies ist sowohl in örtlicher Betäubung als auch in Kurznarkose möglich, je nachdem, welches Vorgehen für Sie besser geeignet ist.

Prostata

Goldmarkereinlage vor Strahlentherapie der Prostata

Die Goldmarkereinlage vor Strahlentherapie der Prostata ermöglicht Ihrem Strahletherapeuten die punktgenaue Bestrahlung unter möglichst guter Schonung des umliegenden Gewebes. Das Verfahren kombiniert sehr hohe Genauigkeit und Treffsicherheit mit einem minimierten Infektionsrisiko.
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Modernste Technik, mehr Sicherheit

Wir können die Goldmarker auch in der Fusionstechnik einlegen, bei der wir die Bilder einer MRT oder PET-CT Untersuchung nutzen, um eine Markierung der betroffenen Gebiete zur Bestrahlung zu gewährleisten.
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Perinealer Zugang für geringere Infektionsraten und bessere Abdeckung

Bei dem konventionellen transrektalen Zugangsweg erfolgt die Goldmarkereinlage über den Enddarm. Dieser ist natürlicherweise mit vielen, teils auch resistenten Keimen besiedelt. Folglich ist das Risiko einer Infektion (z.B. Abszessbildung der Prostata) trotz teils mehrtägiger Antibiotikaprophylaxe hoch.

Das Perineum (Damm) hingegen ist ein gut desinfizierbarer Bereich und die perineale Biopsieentnahme zeigt in Studien eine deutlich verringerte Infektionsgefahr. Zudem lässt sich der vordere Bereich der Prostata über den transrektalen Zugangsweg nur schlecht erreichen, sodass der von uns gewählte perineale Zugangsweg gerade bei ventralen Prostatakarzinomen eine deutlich erhöhte diagnostische Sicherheit bedeutet.

Häufige Fragen zur Goldmarkereinlage in die Prostata

Hier finden Sie Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um Ablauf, Vorteile und Risiken.

Der Damm ist der Bereich zwischen Hoden und After. Im Unterschied zur Einlage über den Darm können wir diesen Bereich sehr gut desinfizieren und haben damit ein geringeres Infektionsrisiko bei der Goldmarkereinlage. Des weiteren kommen wir von hier aus viel besser an die vorderen Bereiche der Prostata, die über den Darm nicht oder nicht gut zugänglich sind.

Nein, Diese Untersuchungen sind nicht bei allen Einlagen notwendig, sondern nur, falls nur über diese Techniken der Ort der Bestrahlung dargestellt werden kann. Sie erhalten von Ihrem Strahlentherapeuten und uns beurteilen, welche Untersuchungen ggf. ergänzend notwendig sind.

Nein, diese Goldmarker, die im Röntgen sehr gut sichtbar sind, werden nur bei dieser hochmodernen und sehr fokussierten Bestrahlungstechnik benötigt. Sie ermöglichen es dem Strahlentherapeuten während der Bestrahlungssitzungen sicherzustellen, daß die im Röntgen nicht sichtbaren Strukturen korrekt behandelt werden.

Es können leichtes Bluten (im Urin, Stuhl oder Sperma), Schwellungen oder sehr selten Infektionen auftreten. Da die Nadel bei der perinealen Methode nicht durch den Enddarm führt, ist das Infektionsrisiko deutlich geringer als bei transrektalen Einlage. Schwerwiegende Komplikationen sind extrem selten. Wir werden Sie vorab über individuelle Risikofaktoren (z. B. Blutverdünner) aufklären und Gegenmaßnahmen besprechen.

Die Übernahme der Kosten klärt Ihr Strahlentherapeut mit Ihrer Krankenversicherung. Sobald die Zusage erfolgt, können wir den Eingriff für Sie durchführen.
Wie lange dauert die Einlage? Die Goldmarkereinlage selbst dauert ca. 10 Minuten. Im Anschluss bleiben Sie etwa 30-60 Minuten zur Beobachtung in der Praxis. Die Lagekontrolle der Goldmarker erfolgt dann wieder über Ihren Strahlentherapeuten.

Ihr nächster Schritt zur Sicherheit

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