Zystoskopie – die flexible und moderne Untersuchung der Harnröhre und Blase

Durch diese Untersuchung können wir unter Sicht die Harnröhre und Blase sehr gut beurteilen. Seit über 15 Jahren setzen wir erfolgreich nur noch die flexiblen Endoskope ein, die die Untersuchung für unsere Patienten deutlich angenehmer machen und uns ermöglichen, alle Bereiche der Blase zu erkennen.

Blase

Urethrozystoskopie – die Harnröhren- und Blasenspiegelung

Die Blasenspiegelung ermöglicht es uns, nicht nur die Form, sondern vor allem auch die Oberfläche der Harnröhre und Blase zu untersuchen. Damit ist diese Untersuchung nicht durch einen Ultraschall oder andere bildgebende Verfahren zu ersetzen.

Flexible Endoskope

Durch den Einsatz unserer flexiblen Endoskopie ist die Untersuchung für unsere Patienten problemfrei in örtlicher Betäubung möglich. Diese Technik ist schonender durch die glatte, sich anpassende Form des Zystoskops und ermöglicht es uns als Untersuchern, die gesamte Blase zu untersuchen, was früher mit einem starren Endoskop nicht möglich war.

Endoskope
bild 3

Örtliche Betäubung der Harnröhre

Vor dem Eingriff geben wir ein Gleitmittel in die Harnröhre, das ein örtliches Betäubungsmittel enthält. Nach einer kurzen Zeitraum tritt die Wirkung des Medikamentes ein, so daß wir die Untersuchung dann durchführen können.

Was ist der Unterschied zwischen flexibler und starre Blasenspiegelung?

Die flexible Zystoskopie erfolgt mit einem biegsamen Endoskopie, das sich Ihrer Anatomie anpaßt und unter Sicht von uns in die Blase geführt wird. Das Instrument ist weich, so daß eine Verletzung der Harnröhre oder Blase nahezu nicht möglich ist.

Bei der starren Endoskopie, die wir in der Untersuchung nicht benutzen, befindet sich das Endoskop in einem festen Metallschaft. Unter Sicht wird das Endoskop in die Blase geführt. Da das Gerät nicht biegsam ist, paßt sich Ihre Anatomie dem Gerät an. Des weiteren können wir mit einem starren Endoskopie nicht alle Bereiche der Blase darstellen, da eine rückwärtige Sicht nicht möglich ist.

Die Untersuchung wird durchgeführt, wenn ich mit anderen Untersuchungen wie z.B. Ultraschall oder Urinanalysen nicht ausreichend Informationen oder Sicherheit erlange:

  • Ursachensuche häufiger Harnwegsinfekten
  • Blut im Urin (Hämaturie)
  • unklare Schmerzen beim Wasserlassen
  • Verdacht auf Blasensteine, Tumore oder anatomische Besonderheiten
  • Nachsorge nach Blasenkrebs

Bei unserer flexiblen Zystoskopie spüren Patienten meist nur ein leichtes Druck- oder Fremdkörpergefühl. Vor der Untersuchung wird ein betäubendes Gel in die Harnröhre gegeben werden, um Beschwerden zu minimieren.
Eine starre Zystoskopie, die wir in der Untersuchung der Blase nicht anbieten, kann unangenehmer sein, wird aber oft in Kurznarkose oder mit örtlicher Betäubung durchgeführt.

Ja, wir haben feste OP-Tage in unserer Praxis, in der unsere kooperierenden Narkoseärzte vor Ort sind. Über diese bieten wir Patienten, die die Untersuchung in Narkose wünschen, diese Möglichkeit gerne an.

Kosten für die Untersuchung (auch für die Nutzung des flexiblen Instrumentes) werden von den gesetzlichen Kassen übernommen. Die Kosten für eine Wunsch-Narkose werden von den gesetzlichen Krankenversicherungen nicht automatisch übernommen. Sollten Sie den Eingriff in Narkose wünschen, sprechen Sie uns bitte zur Terminplanung und Organisation sowie den Kosten im Vorfeld an.

Die Zystoskopie dauert normalerweise 5-10 Minuten. Mit Vor- und Nachbereitung ungefähr 20-30 Minuten.

Nein, eine spezielle Vorbereitung ist normalerweise nicht notwendig.

Blutverdünner (z. B. Marcumar) sollten nach Rücksprache mit dem Arzt ggf. pausiert oder auf ein Heparin umgesetzt werden. Bei solchen Besonderheiten wird Ihnen dies im Rahmen des Aufklärungsgespräches mitgeteilt.

Hygiene: Keine speziellen Maßnahmen nötig, normale Körperpflege reicht aus.

Trinken: Sie sollten am Tag der Zystoskopie ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen, da der Urin die Schleimhaut dann weniger reizt.
Begleitperson: Sollten Sie die Blasenspiegelung in Narkose durchgeführt haben, ist für Ihren Nachhauseweg eine Begleitperson notwendig.

Selten können auftreten

  • Leichte Blutungen oder rötlicher Urin (klingt meist nach 1–2 Tagen ab). Eine Erhöhung der Trinkmenge hilft, daß es sich schneller wieder normalisiert
  • Brennen beim Wasserlassen (für 1–2 Tage). Hier können Sie mit Ibuprofen oder Paracetamol eine einfache und gute Verbesserung erreichen. Eine höhere Trinkmenge ist ebenfalls hilfreich.
  • Harnwegsinfektion (bei Fieber oder starken Schmerzen Arzt kontaktieren)
    Verletzungen der Harnröhre (sehr selten, insbesondere bei Nutzung des flexiblen Endoskopes)

Ihr nächster Schritt zur Sicherheit

Vereinbaren Sie Ihren Termin für ein Vorgespräch zur Blasenspiegelung (Zystoskopie) unkompliziert online.

pfeil
Nach oben scrollen